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Stadt Erftstadt

Ausgesprochen schwierig

Über den Zusammenhang von Sprache und Lebenswirklichkeit, die Bedeutung der Sprache für Geschlechtergerechtigkeit, Gleichberechtigung und Emanzipation und die Unmöglichkeit Sprache von Veränderung und umgekehrt zu trennen, soll es in dem Vortrag und in der anschließenden Diskussion gehen.

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

07.03.202419:0020:30

„Brauchen wir diesen Quatsch? Haben wir nicht wichtigere Themen? Gibt es nicht drängendere Probleme? Diese Sternchen und Pausen machen die Sprache hässlich, kaputt, umständlich, gekünstelt.“ Viele Reaktionen auf Vorschläge zur geschlechtergerechteren Sprache zeichnen sich durch Gereiztheit, Unwillen, Unwissen und Bequemlichkeit aus.

Doch um wen oder was geht es bei den Versuchen, durch Sternchen, Doppelpunkte, Unterstriche und Sprechpausen unsere Sprache an die - spätestens mit der „Dritten Option“ nun auch rechtlich attestierte - Geschlechtervielfalt anzupassen? Was oft medial und öffentlich als Druck „von oben“ und „aufgesetzt“ verhandelt wird, ist vielmehr eine Bewegung, die von Personen(gruppen) ausgeht, die sich bislang nicht anerkannt, gehört, gesehen und eben auch nicht angesprochen fühlten.

Dr. Dirk Schulz ist Geschäftsführer der GeStiK - Gender Studies in Köln.

Informationen

Beginn19:00 Uhr
Einlass18:45 Uhr

Eintritt

Gebühr 7 € 

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • VHS
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