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Stadt Erftstadt

Wiederaufbauprogramm fördert auch Schutzmaßnahmen an Privathäusern

Bürgermeisterin Carolin Weitzel informiert, dass auch Schutzmaßnahmen vor künftigen Hochwasser- oder Starkregenereignissen über den staatlichen Wiederaufbau abgerechnet werden können. Viele Hilfsorganisationen unterstützen Betroffene bei der Bürokratie und auch finanziell.

Meldung vom 14.05.2024

Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 geht bald in das dritte Jahr. Mit dem staatlichen Wiederaufbauprogramm können sich Betroffene in NRW bis zu 80 % ihrer Kosten erstatten lassen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) hat bestätigt, dass bauliche Maßnahmen zum Schutz vor zukünftigen Hochwasserschäden förderfähig sind. Dies gilt für Gebäude, die während der Starkregen- und Hochwasserereignisse im Juli 2021 beschädigt wurden.

Eigentümer:innen, deren Immobilien von den Überschwemmungen betroffen waren, können einen formlosen Antrag an die E-Mail-Adresse, die im Bewilligungsbescheid angegeben war, stellen. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen der Einbau von wasserdichten und druckfesten Kellerfenstern, die Installation von Flutschotts an Fenstern und Türen sowie die Absicherung von Kellerschächten durch Abdichtungen, feste Erhöhungen oder mobile Flutschotts.

Voraussetzung für die Beantragung der Fördermittel ist die Vorlage eines Gutachtens, das die Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen bestätigt. Bürgermeisterin Carolin Weitzel: „Alle Betroffenen sind eingeladen, diese Gelegenheit zu nutzen, um ihre Häuser sicherer zu machen.“

Hilfe beim Beantragen der staatlichen Wiederaufbaumittel leistet das DRK in der Geschäftsstelle im Theo-Mittelstaedt-Haus, An der Patria 17 in Lechenich (Tel.:  02271 606139 (Öffnet in einem neuen Tab), E-Mail:  flutlotsedrk-rhein-erft-kreisde). 

Neben der staatlichen Unterstützung stocken viele Hilfsorganisationen die 80 %-Aufbaumittel um bis zu 20 % auf und füllen so die Lücke zur staatlichen Förderung. Von der Flut betroffene Bürger:innen können sich an die bekannten Hilfsorganisationen wenden. 

Weitere Informationen zu Hilfen:

Wiederaufbau

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