Auskunftssperre bei Gefährdung

Über alle im Einwohnermelderegister verzeichneten Personen darf grundsätzlich Auskunft an Dritte erteilt werden. Unter besonderen Voraussetzungen kann zu einer Person eine Auskunftssperre vermerkt werden. Eine Auskunft an private Stellen wird dann nicht mehr erteilt.

Voraussetzungen:

  • Die/Der Betroffene ist oder war in Erftstadt gemeldet.
  • Der/Dem Betroffenen würde aus der Auskunftserteilung eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange erwachsen.
  • Die/Der Betroffene muss glaubhaft machen, dass eine derartige Gefahr besteht.

Hinweis:
Die/Der Betroffene hat die Tatsachen, die seine Gefährdungslage untermauern sollen, konkret vorzutragen und möglichst zu belegen (z. B. durch Zeugenaussagen, Polizeiprotokolle, ärztliche Atteste).
Die Bewilligung der Auskunftssperre wird schriftlich mitgeteilt. Auskunftssperren gelten längstens 2 Jahre, können aber auf Antrag verlängert werden.