Baustellen im Stadtgebiet

strassensperrung

Sanierung und Instandsetzung von Abwasserleitungen in Liblar

Ab 30. Juli wird die Umleitungsstrecke für die Kanalbaumaßnahme in der Carl-Schurz-Straße in Liblar eingerichtet. Die Umleitung schildert die Firma Sila Signalbau aus Bergisch Gladbach aus. Die Stadtwerke Erftstadt lassen insgesamt 210 Meter Hauptkanal austauschen und knapp 50 Abwasseranschlussleitungen erneuern. Die Maßnahme betrifft den Bereich zwischen Haus Nummer 111 bis zur Haus Nummer 154.

Von den Stadtwerken wurde für die erforderlichen Kanal- und Straßenbauarbeiten die Firma Wurzelbau aus Jülich beauftragt. Die Arbeiten erfolgen in einem Fahrbahnstreifen sowie den Nebenanlagen in offener Grabenbauweise. Um einen zügigen Bauablauf zu gewähren, wird eine halbseitige Sperrung für den Durchgangsverkehr eingerichtet. Für die gesperrte Fahrrichtung wird eine Umleitungsstrecke - über die Bliesheimer Straße und Grachtstraße - ausgewiesen. Die Aufrechterhaltung des Anliegerverkehrs ist innerhalb des Ausbaubereiches nur eingeschränkt möglich. Um die Einschränkungen für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten, erfolgt der Kanalbau in Bauabschnitten. In den jeweilig zur Ausführung gelangenden Baubereichen und in der Umleitungsstrecke wird ein Parkverbot eingerichtet. Die Fahrzeuge der Anliegerinnen und Anlieger sollten daher auf dem eigenen Grundstück oder in Nebenstraßen abgestellt werden.

Die Maßnahmen werden aus den Entgelten zur Abwasserbeseitigung finanziert, so dass den Anliegerinnen und Anliegern keine Kosten entstehen. Die Gesamtkosten liegen bei 900.000 Euro. Bis zum Frühjahr 2019 sollen die Arbeiten, die mit einem neuen Asphaltüberzug enden, abgeschlossen sein.

Weitere Informationen und Details auf der Homepage der Stadtwerke unter www.stw-erftstadt.de.

Kanal-innen-sanierungen in sechs Ortslagen

Ab Mitte Juli beginnt das von den Stadtwerken Erftstadt beauftragte Unternehmen Diringer & Scheidel Rohrsanierung GmbH & Co. KG aus Herne mit der Kanalsanierung in den Ortschaften Blessem, Borr, Dirmerzheim, Erp, Friesheim und Kierdorf.

Die Rohrsanierungsarbeiten werden grabenlos durchgeführt, ein Aufgraben der Straße ist dabei nicht notwendig. Vielmehr erfolgen die Arbeiten über die Kanalschächte im Straßen- bzw. Gehwegraum und sind im Gegensatz zur offenen Baugrube in wenigen Tagen ohne Dreck, Staub und großem Lärm erledigt.
In den aufgeführten Ortsteilen werden sogenannte Schlauchliner eingebaut. Hierbei wird ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch in den Kanal eingebracht und anschließend zum neuen "Rohr im Rohr" mit UV-Licht ausgehärtet. Die Anschlüsse werden im Nachgang mit einem Fräsroboter aufgebohrt und fachgerecht angeschlossen. Kurzliner werden ebenfalls verbaut und mittels Robotertechnik werden Risse verspachtelt sowie verpresst.

Betroffene Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmer werden vor Maßnahmenbeginn durch einen entsprechenden Wurfzettel über den Zeitraum der Arbeiten informiert und gebeten den Wasserverbrauch zu minieren. Die Kosten der Sanierungsmaßnahmen innerhalb der öffentlichen Flächen werden durch die Entgelte finanziert, sodass den betroffenen Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmern keine Kosten entstehen. Die Gesamtkosten der Maßnahmen betragen ca. 650.000 Euro. Die örtliche Bauleitung übernimmt das Büro ITAS aus Salzgitter.

Aktuelle Informationen zum Thema Kanalsanierung sind auf der Homepage www.stw-erftstadt.de abrufbar.
Für Fragen zur Kanalsanierung stehen Schmitz-Weidgang, Tel: 02235-409878, Mobil: 0151 19678627 zur Verfügung.