Informationen und Hilfen für Kriegsvertriebene (Deutsch, English, український, русский)


Die Stadt bereitet sich auf die Unterbringung der Kriegsvertriebenen vor. Erste Hilfsaktionen für Menschen in der Ukraine sind gestartet. Sie möchten Kriegsvertriebene aufnehmen, spenden oder haben weitere Fragen? Hier finden Sie Ansprechpartner:innen und Informationen, die wir auch fortlaufend aktualisieren. (Stand: 23.08.2022, 16:30 Uhr)

Kostenfreie Tagesschulung für alle Ukraine Helfer:innen
https://www.institut-bildung-coaching.de/aktuelles/events-angebote.html?filter_tag[0]=129

Hotline der Stadt Erftstadt:

02235 409-850 (Mo.-Fr. 09-12 Uhr), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hotline für Menschen, die Vertriebene ehrenamtlich betreuen und begleiten möchten:
0151 12220979, Frau Gonioukh, Ehrenamtskoordinatorin
Mo. und Fr. von 9-12 und 14-17 Uhr
Do. von 14-16 Uhr
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

01575 2103786, Frau Pratsch-Kleber, Ehrenamtskoordinatorin
Mo., Di. und Do. von 9-12 Uhr
Mi. von 15-18 Uhr
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  
Hotline für Sach-Spenden, die in die Ukraine gebracht werden:
0170 6593461 (Baustoffspendenlager Erftstadt, ASB, sammelt)
Bitte unbedingt Material-Listen der Stadt Hürth für deren Partnerstadt Peremyschljany und vom Baustoffspendenlager beachten.
https://www.facebook.com/TiborSchadyOffiziell
www.huerth.de
Spendenangebote werden montags, mittwochs, freitags zwischen 16-19 Uhr sowie samstags zwischen 09-11 Uhr angenommen.



Geld-Spenden (ausgewählte Vorschläge)
Partnerschaftsverein Hürth (für die Partnerstadt Peremyschljany, Ukraine)
IBAN: DE67 3705 0299 0137 0087 00
BIC: COKSDE33XXX
Kreissparkasse Köln
Stichwort: Ukraine

Aktion Deutschland Hilft e.V.
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Stichwort: Nothilfe Ukraine

Aktion Lichtblicke e.V. (Radio Erft etc.)
IBAN: DE78370205000000007070
BIC: BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Stichwort: Ukraine-Hilfe International

Malteser Hilfsdienst e.V. / Malteser International
IBAN: DE103 70601201201200012
BIC: GENODED1PA7
Pax Bank
Stichwort: Malteser International / Ukraine

Unicef
IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00
BIC BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Stichwort: Ukraine Nothilfe

Flyer mit Informationen für Kriegsvertriegene
22 04 11 Flyer Ukraine

FAQ Ukraine

Statistik über angemeldete Kriegsvertriebene in Erftstadt, Stand 23.08.2022, 16:30 Uhr:
Angemeldete Kriegsvertriebene: 426 Personen
davon Kinder und Jugendliche (u18): 142

English

український
русский

Die Stadt Erftstadt heißt alle in Erftstadt ankommenden ukrainischen Staatsangehörigen und aus der Ukraine geflohenen Personen herzlich willkommen und bedankt sich bei den zahlreichen Erftstädter Familien, die seit Kriegsbeginn ukrainische Kriegsvertriebene bei sich aufgenommen haben, sowie bei den vielen Helferinnen und Helfern.  

Mit der vorliegenden Erstinformation möchte das Amt für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Erftstadt über die Verfahrensweise sowie Hilfsangebote informieren und aufklären, häufig gestellte Fragen zu der Thematik beantworten und auf weitere Hilfs- und Informationsangebote verweisen. Die Erstinformation ist auch online auf der Homepage der Stadt Erftstadt abrufbar bzw. kann heruntergeladen werden. 

Hotline der Stadt Erftstadt

Die Stadt Erftstadt hat für Fragen und Hilfsangebote für die ankommenden ukrainischen Kriegsvertriebenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger eine zentrale Hotline eingerichtet.

Über die Hotline können Bürger:innen Kontakt mit der Stadt Erftstadt aufnehmen, um Hilfe jeglicher Art für die Kriegsvertriebenen anzubieten, sich über Hilfsangebote zu informieren und ihre Fragen rund um die Themen Versorgung und Verfahrensweisen für ukrainische Kriegsvertriebene zu stellen.

Die Hotline ist montags bis freitags von 09:00-12:00 Uhr unter: 02235 409-850 sowie per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Einreichung von Wohn- und Unterbringungsangeboten
 
Die Stadt Erftstadt sucht dringend Wohnraum für die Unterbringung von Kriegsvertriebenen, die in Erftstadt erwartet werden.

Bürger:innen, die eine Wohnung oder eine Unterbringungsmöglichkeit für die ankommenden Kriegsvertriebenen anbieten möchten, können ihr Angebot gezielt per Mail an die zuständige Stelle der Stadt Erftstadt unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Sach- und Geldspenden für die Ukraine

Sachspenden:

Sachspenden für die Ukraine werden über die Arbeiterwohlfahrt im Baustoffspendenlager Erftstadt-Lechenich, Bonner Ring 57, gesammelt und über die Partnerstädte der Stadt Erftstadt und der Stadt Hürth in die Ukraine transportiert. Spendenangebote werden montags, mittwochs, freitags zwischen 16:00-19:00 Uhr sowie samstags zwischen 09:00-11:00 Uhr angenommen.



Geldspenden

Die Stadt Erftstadt hat kein eigenes Spendenkonto für die Ukraine eingerichtet. Bürger:innen , die Geld für die Ukraine spenden möchten, finden auf der Internetseite der Stadt eine Auswahl an gemeinnützigen Organisationen die Spenden für die Ukraine sammeln.

Hotline für ehrenamtliche Helfende
Es werden aktuell dringend ehrenamtlich Helfende gesucht, die ukrainisch / russisch sprechen und die auch als Sprachmittler tätig sein möchten (siehe hierzu auch Punkt 18). Bürger: innen die sich ehrenamtlich bei der Begleitung und Betreuung von Kriegsvertriebenen aus der Ukraine engagieren möchten, können sich bei den Ehrenamtskoordinatorinnen der Stadt Erftstadt Frau Pratsch-Kleber oder Frau Gonioukh melden. Frau Pratsch-Kleber ist Mo., Di. und Do. von 09:00-12:00 Uhr sowie Mi. von 15:00 Uhr – 18:00 Uhr unter der Mobilnummer 01575 2103786 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Frau Gonioukh, Alsou ist Mo. Bis Fr. von 09:00 bis 12:00 sowie 14:00 bis 16:00 unter +49 (0) 15112220979 sowie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Begegnungscafé:

Seit Mai 2016 öffnet freitags von 15.00 Uhr – 17.00 Uhr (außer in den Schulferien) das Begegnungscafé für Menschen mit Fluchterfahrung und Erftstädter Bürger:innen.

Ukrainische Kriegsvertriebene, Bürger:innen die Menschen bei sich aufgenommen und untergebracht haben, sowie alle interessierte Bürger:innen sind herzlich eingeladen am Begegnungscafé teilzunehmen.

Anschrift: Evangelisches Kirchengemeinde Lechenich, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt

Beratungsangebot und Austausch Café der Caritas Erziehungs- und Familienberatungsstelle Erftstadt für ehrenamtlichen Helfer:innen sowie Gastfamilien:

Ehrenamtliche Helfer: innen sowie Gastfamilien die eine individuelle Fragen haben oder eine fachliche Supervision in Anspruch nehmen möchten, können sich gerne bei der Erziehungsberatung unter: www.eb-erftstadt.de oder telefonisch unter 02235/6092 bei Frau Dr. Schmitz oder Frau Reuver melden.

Die Familien- und Erziehungsberatung Erftstadt bietet darüber hinaus ein Austausch Café für Ehrenamtler: innen und Gastfamilien mit Impulsvorträge zum Umgang mit der Situation im Pfarrzentrum Ahrem, Genner Str. 34, an. Die Termine sind dienstags: 17.05.2022, 31.05.2022 sowie am 19.07.2022 immer von 17:00 bis 19:00 Uhr  

Fahrradwerkstatt:

Die ehrenamtlichen Helfenden in der AG Fahrradwerkstatt reparieren gemeinsam mit Geflüchtete gespendete Fahrräder. Gegen eine geringe Selbstkostengebühr kann ein fahrtüchtiges Fahrrad erworben werden. Ukrainische Kriegsvertriebene in Erftstadt, die ein Fahrrad brauchen, können sich beim Koordinator der Fahrrad AG, Herrn Krings unter der Tel. Nr.: 02235/ 74112 melden.

Versorgung von unbegleiteten Minderjährigen
 
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne ihre Eltern nach Deutschland einreisen, gelten als unbegleitet. Sie genießen während ihres Asylverfahrens in Deutschland eine besondere Betreuung. Die Versorgung ist relativ unabhängig vom Aufenthaltsstatus.

Nach der UN-Konvention müssen unbegleitete Minderjährige nach ihrem ersten Behördenkontakt in Deutschland direkt an das Jugendamt verwiesen werden. Das Jugendamt übernimmt vorerst die Vormundschaft. Die minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge werden bei einer geeigneten Person oder Einrichtung untergebracht und der Gesundheitszustand, das Alter und eine mögliche Familienzusammenführung überprüft. Ein Familiengericht entscheidet über einen Vormund, der bis zur Volljährigkeit bestehen bleibt.

Bitte umgehend das Jugendamt der Stadt Erftstadt unter der Tel. 02235-409-513 / 230 (Herr Knütter /Herr Dirlam), Mo. – Fr. 09.00 -14:00 Uhr) informieren falls in Erftstadt unbegleitete Minderjährige ankommen. Außerhalb der Öffnungszeiten des Jugendamtes wenden Sie sich notfalls an die Rufbereitschaft des Jugendamtes: CJG, Haus St. Gereon, Bergheim-Zieverich: Tel.: 0170/8548187. 
Gesundheitliche Versorgung von Kriegsvertriebenen, Corona- und Masernschutz

Gesundheitliche Versorgung:

Hilfsbedürftige Personen aus der Ukraine, die eine akute, medizinische Behandlung benötigen, erhalten beim Sozialamt der Stadt Erftstadt einen Behandlungsschein. Mit diesem werden die Kosten vom Leistungsträger übernommen. Bitte hierzu auch die Hinweise unter Punkt 9 beachten.

In ganz dringenden, akuten bzw. lebensgefährdenden Fällen können Kriegsvertriebene sofort in die Notambulanz der Krankenhäuser gehen und den Notarzt anrufen!

Hinweis: Das Krankenhaus in Erftstadt (Marienhospital, Münchweg 3 in 50374 Erftstadt) ist aufgrund der Flutkatastrophe aktuell nicht im Betrieb. Das nächstgelegene Krankenhaus ist das Marienhospital in Brühl, Mühlenstr. 21, 50321 Brühl-Zentrum Tel.: 02232-740

WICHTIG: Angebot Ärztliche Erstuntersuchung!!!!
Ihre und die Gesundheit ihrer Gastfamilie liegt uns am Herzen. Aus diesem Grund wird jeder Person, die aus der Ukraine nach Deutschland eingereist ist, ein ärztliches Angebot gemacht.

1.    Eine freiwillige ärztliche Erstuntersuchung mit Gesundheitscheck und Untersuchung auf übertragbare Erkrankungen.

2.    Ein Impfangebot (Covid Impfung und Impfangebot zur Impfung gegen andere impfpräventable Erkrankungen).

3.    Ebenso ist ein Tuberkulosescreening möglich, falls das von Ihrer Seite gewünscht ist. Wir empfehlen Ihnen diese Untersuchung, da sie unter Umständen in Schule oder Arbeitsaufnahme erforderlich ist.

Bei Folgenden Ärzten können Sie hierfür einen Termin vereinbaren:

Frau Rebecca Knevel, 50374 Erftstadt, Markt 11; Tel. 02235/ 77790
Herr Dr. Ibrahim Askin, 50374 Franz-Lehnen-Str. 7a; Tel. 02235/ 84848
Frau Dr. Gülistan Boyaci, 50374 Erftstadt, Bonner Str. 32, Tel. 02235/ 955900/ 1

Weitere Informationen zum Thema gesundheitliche Versorgung unter:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/internationale-gesundheitspolitik/migration-und-integration/fluechtlinge-und-gesundheit/online-ratgeber-fuer-asylsuchende.html

Corona Schutzimpfung:

Die Stadt Erftstadt empfiehlt allen Kriegsvertrieben sich umgehend zu impfen, um sich und die Helfenden zu schützen. Kriegsvertriebene können sich jederzeit in Impfzentren, in Arztpraxen oder auch in Apotheken kostenlos gegen COVID-19 impfen lassen.

In Erftstadt untergebrachte Vertriebene aus der Ukraine können auch im Impfzentrum des Rhein-Erft-Kreises in Hürth von Montag - Freitag im Zeitraum vom 14:00 bis 20:00 Uhr eine kostenlose Schutzimpfung gegen COVID-19 erhalten.

Den Kriegsvertriebenen steht, wie allen anderen Bürger:innen auch, die kostenlose Bürgertestung offen.

Mehrsprachige  Informationen rund um das Thema Covid 19 finden Sie unter https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/corona

Masern Schutzimpfung:

Das Masernschutzgesetz gilt seit dem 1. März 2020. Alle nach 1970 geborenen Personen, die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden, müssen diesen Impfschutz nachweisen. Dies gilt auch für Personen, die in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete untergebracht sind. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter https://www.masernschutz.de/

Psychosoziale Hilfen für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine (Stand 10.05.2022)

Hier finden Sie Telefonnummern und E-Mail Adressen zu verschiedenen Hilfsangeboten für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, die aus der Ukraine vor Krieg und Folter geflohen sind. Es werden auch allgemeine Hilfsangebote, die allen Personen offen stehen, genannt. Spezielle Angebote für ukrainische Flüchtlinge werden als solche benannt.
Aufenthalt in Deutschland  

Besitzer:innen eines biometrischen ukrainischen Passes können sich Visa frei für 90 Tage im Bundegebiet aufhalten.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sind ukrainische Kriegsvertriebene vorerst nicht verpflichtet in einer Landeseinrichtung zu wohnen und dürfen sich in den Kommunen anmelden, wo sie aktuell untergebracht sind, unabhängig ob sie privat bei Familien bzw. Bekannten oder in einer kommunalen Flüchtlingsunterkunft untergebracht sind.

Ukrainische Kriegsvertriebene brauchen vorerst keinen Asylantrag zu stellen, da sie grundsätzlich eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz und somit einen vorübergehenden Schutz erhalten. Die Aufenthaltserlaubnis wird vorübergehend für ein Jahr erteilt und kann bis zu drei Jahren verlängert werden. Der genaue Verfahrensablauf wird zurzeit noch abgestimmt.

Das Recht der Kriegsvertriebenen zukünftig einen Asylantrag zu stellen, besteht weiterhin jederzeit und verfällt nicht.

Sofern eine Person keinen vorübergehenden (Aufenthaltserlaubnis bis zu drei Jahre) Schutz anstrebt und stattdessen einen Asylantrag stellen möchte, ist zu beachten, dass damit eine bundesweite Verteilung einhergeht. Das bedeutet, dass unter Umständen auch eine Verteilung und Verpflichtung zur Wohnsitznahme in einem anderen Bundesland zur Durchführung des Asylverfahrens in Betracht kommen kann. Für die Asylantragstellung ist die Landeserstaufnahme- stelle in Bochum, Gersteinring 50, 44791 Bochum, Tel.: 02931-826600, zuständig.

Unterbringung in Erftstadt
 
Viele Erftstädter: innen haben über die Hotline 409-850 mitgeteilt, dass sie ukrainische Kriegsvertriebene bei sich aufnehmen möchten oder dass sie Wohnraum für Kriegsvertriebene zur Verfügung stellen.

Die Stadt Erftstadt vermittelt diese Wohnmöglichkeiten bzw. die Wohnangebote an die Kriegsvertriebenen die nach Erftstadt kommen über die Hotline. Wohnungsgeber: innen als auch Wohnungsnehmer: innen handeln hier privat. Es erfolgt keine Prüfung der Wohnungsgeber: in und des Wohnungsnehmers: in.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Stadt Erftstadt nur die ukrainischen Kriegsgeflüchteten im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes mit Leistung unterstützen kann, sofern sie nach erfolgter Anmeldung im Bürgerbüro, einen Sozialhilfeantrag nach dem Asylbewerberleistungsgesetz stellen. Gastfamilien haben keine Möglichkeit bei der Stadt Erftstadt einen Antrag zu finanzielle Unterstützung zu stellen.

Kriegsvertriebene und ihre Helfenden, die auf der Suche nach einer Wohnmöglichkeit in Erftstadt sind, können sich bei der Hotline melden und werden an die zuständige Vermittlungsstelle weitergeleitet. Die Stadt Erftstadt vermittelt unter Einhaltung des Datenschutzes.

Durch die verheerende Flutkatastrophe hat die Stadt Erftstadt aktuell sehr begrenzte Unterbringungskapazitäten und ist vorerst von den Neuzuweisungen aus den Landeseinrichtungen ausgenommen. Sie ist aktuell dabei, schnellstmöglich neue Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen.

Aufgrund dessen können aktuell ukrainische Kriegsvertriebene, die in Erftstadt keine private Unterbringung bei Freunden bzw. Bekannten haben und auf Hilfe angewiesen sind, nicht in den städtischen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Sie werden gebeten, die Landeserstaufnahmestelle in Bochum, Gersteinring 50, 44791 Bochum, Tel.: 02931-826600, aufzusuchen, um untergebracht und versorgt zu werden. Die LEA ist an jedem Tag und rund um die Uhr geöffnet und kann auch ohne vorherige Kontaktaufnahme aufgesucht werden.

Antrag auf Sozialleistungen, Hilfe zum Lebensunterhalt und medizinische Versorgung  
 
Ukrainische Kriegsvertriebene haben aufgrund ihres Aufenthaltsstatus einen Anspruch auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, sofern sie mittellos sind und finanzielle Hilfsbedürftigkeit hinsichtlich Kosten der Unterkunft, finanzielle Leistungen oder medizinische Versorgung besteht.

Die Äußerung des Schutz- und Hilfegesuches beim Sozialamt führt zur Anmeldung im Sinne des Bundesmeldegesetzes sowie zum Leistungszugang. Deshalb ist für den Erhalt von Leistungen durch das Sozialamt Voraussetzung, dass sich die Kriegsvertriebenen zuerst beim Bürgerbüro der Stadt Erftstadt anmelden und danach einen Termin bei der Ausländerbehörde vereinbaren, um ihren Aufenthaltstitel zu beantragen.

Die o.a. Voraussetzungen entfallen in Not- und Härtefällen. In Notfällen kann das Sozialamt der Stadt Erftstadt umgehend kontaktiert werden, um einen Behandlungsschein auszustellen.

Für die Beantragung der Sozialleistung ist das Sozialamt der Stadt Erftstadt im Rathaus Erftstadt-Liblar, Holzdamm 10, zuständig.

Der Sozialhilfeantrag kann erst nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung bei der Leistungsabteilung des Sozialamtes gestellt werden. Die Leistungsabteilung ist über die zentrale Telefonnummer der Stadt Erftstadt (Tel.: 02235/409-0), erreichbar.

WICHTIGE ÄNDERUNG AB DEN 01.06.2022!!!!!!

Analog zu den anerkannten hilfsbedürftigen Asylsuchenden sollen die hilfsbedürftigen Kriegsvertriebenen aus der Ukraine in Zukunft ebenfalls diese Leistungen (SGB II bzw. SGB XII) erhalten und nicht mehr Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Voraussetzung dafür wird eine Registrierung im Ausländerzentralregister und die Vorlage einer aufgrund der Registrierung ausgestellten Fiktionsbescheinigung oder eines Aufenthaltstitels nach § 24 Abs. 1 AufenthG sein. Die hierfür notwendigen gesetzlichen Anpassungen werden unverzüglich umgesetzt, sie sollen zum 1. Juni 2022 in Kraft treten.

Ab diesen Zeitpunkt wird dann das Jobcenter Rhein-Erft Geschäftsstelle Erftstadt
Bonner Str. 9-11 in 50374 Erftstadt (Tel. 02235/95517/227 oder /228) zuständiger Leistungsträger sein und nicht das Sozialamt.

Hinweis: Über das weitere Prozedere des Wechsels des Leistungsträgers werden die Hilfeempfänger die bereits Leistungen beim Sozialamt der Stadt Erftstadt beantragt haben und zum Jobcenter wechseln vom Sozialamt schriftlich informiert.

Serienbrief_Informationen_Antrag_Erftstadt

Anmeldung beim Bürgerbüro der Stadt Erftstadt

Ukrainische Staatsangehörige, die visumsfrei eingereist sind und über einen gültigen Pass verfügen, dürfen innerhalb der Europäischen Union reisen bzw. weiterreisen.

Ukrainische Staatsbürger:innen, die sich im Rahmen der visafreien Einreise (90 Tage) in Erftstadt aufhalten und keine Leistungen benötigen, brauchen sich vorerst nicht in Erftstadt anzumelden, wenn sie sich nicht sicher sind ob sie in Erftstadt ständig wohnen möchten. Sie müssen sich erst mit Ablauf der 90 Tage-Frist anmelden.  

Kriegsvertriebene aus der Ukraine können erst dann eine Aufenthaltserlaubnis und bei Bedarf Sozialleistungen beantragen, wenn sie in einer Kommune in Deutschland angemeldet sind.

Ukrainische Kriegsvertriebene, die in Erftstadt ankommen und eine Unterkunft gefunden haben, sollen sich umgehend telefonisch unter 02235/409-140 beim Bürgerbüro der Stadt Erftstadt, Bonner Straße 32, 50374 Erftstadt-Lechenich, melden und einen Termin für die Anmeldung nach dem Bundesmeldegesetz vereinbaren. Unter Umständen ist ein Dolmetscher erforderlich. Dieser kann ggf. auch vom Bürgerbüro der Stadt Erftstadt organisiert werden.

Für die Anmeldung benötigt das Bürgerbüro den jeweiligen Pass, Personenstandsurkunden, die den Familienstand nachweisen (z.B. Heiratsurkunde) sowie die Wohnungsgeberbestätigung. Das persönliche Erscheinen aller Personen, die sich anmelden möchten, ist erforderlich. Kinder sind mitzubringen.

Die Wohnungsgeberbestätigung ist von der Person auszufüllen, die die Wohnung zur Verfügung stellt. Das Formular „Wohnungsgeberbestätigung“ ist auf der Homepage der Stadt Erftstadt hinterlegt und kann heruntergeladen werden.

Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die postalische Erreichbarkeit der Kriegsvertriebenen sichergestellt wird, insbesondere durch die entsprechende Kennzeichnung eines Briefkastens.

Sollte ein Haustier mitgebracht worden sein, ist der Meldebehörde hierüber Auskunft zu erteilen. Das Bürgerbüro informiert dann über die weitere Vorgehensweise.

Anmeldung Ausländerbehörde / Beantragung Aufenthaltstitel

Ukrainische Kriegsvertriebene, die im Rahmen der visafreien Einreise (90 Tage) keine Sozialleistungen benötigen, werden erst mit Beantragung des Aufenthaltstitels bei der zuständigen Ausländerbehörde registriert. Erst kurz vor Ablauf dieser Frist (90 Tage) ist die Registrierung bei der Ausländerbehörde erforderlich.

Nach erfolgter Klärung der Unterbringung und der einwohnermelderechtlichen Erfassung (Anmeldung beim Bürgerbüro Erftstadt) erhalten die neu angemeldeten ukrainischen Kriegsvertriebenen automatisch einen Termin zwecks Vorsprache bei der Ausländerbehörde, um einen Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz zu stellen und sich registrieren lassen.

Der Termin wird postalisch zugesendet. Daher ist es erforderlich, dass direkt nach erfolgter Anmeldung im Bürgerbüro die Kriegsvertriebenen sicherstellen, dass sie postalisch erreichbar sind. (Briefkasten mit klar lesbarem Namen)  
Beim vereinbarten Termin bei der Ausländerbehörde (Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim) ist für den Antragsteller sowie für alle Familienmitglieder die persönliche Vorsprache zwingend erforderlich, denn es erfolgt zudem eine erkennungsdienstliche Erfassung und Registrierung.

Folgende Unterlagen sind mitzubringen: Ausgefüllter und unterschriebener Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, 2 biometrische Passbilder, gültiger Heimatpass oder sonstige Identifikationsdokumente (sofern vorhanden).

Wohnsitzbeschränkung:
Alle Personen, die ein Schutzgesuch im Rahmen der Ukraine-Krise äußern und eine Aufenthaltserlaubnis nach § 24 AufenthG beantragen, sollen beim Bezug öffentlicher Leistungen eine Wohnsitzbeschränkung erhalten.

Personen, die durch die Bezirksregierung Arnsberg aus einer Erstaufnahmeeinrichtung in die Kommunen zugewiesen werden, erhalten ebenfalls automatisch eine Wohnsitzbeschränkung.

Die hiesige Ausländerbehörde verfügt die Wohnsitzbeschränkung bereits auf der Fiktionsbescheinigung und später auf einem Zusatzblatt zum Aufenthaltstitel.

Einreise und der Aufenthalt ohne einen gültigen und anerkannten Pass oder Passersatz

Die Einreise und der Aufenthalt ohne einen gültigen und anerkannten Pass oder Passersatz von Bürger: innen aus der Ukraine, die der Ukraine AufenthÜV unterfallen, wird von den deutschen Behörden nicht als unerlaubt angesehen. Die entsprechende Strafbarkeit und Pflicht zur Anzeige entfallen. Identitätsprüfung, Registrierung und Ausstellung einer Anlaufbescheinigung bleiben unberührt. Das Vorliegen der Tatbestandsvoraussetzungen von Bezügen zur Ukraine muss weiterhin glaubhaft dargelegt werden. Für den Fall, dass Kriegsvertriebene ihren Pass verloren haben oder ohne Pass eingereist sind, sollten sie sich an die Ausländerbehörde wenden.

Zeitlich befristete Anerkennung UKR ID-Karte Modell 2015
Die ukrainische ID-Karte (Modell 2015) wird als Passersatz zeitlich befristet bis zum 23. Februar 2023 anerkannt. Die Anerkennung ist im Bundesanzeiger veröffentlicht (BAnz Seite 2 von 3 AT 18.03.2022 B12) und ist mit Rückwirkung zum 24. Februar 2022 wirksam geworden. Mit der Anerkennung wird damit die Identifizierung der Inhaber bei der Eröffnung eines Bankkontos im Einklang mit Geldwäscheregelungen erleichtert (§ 3 Absatz 1 in Verbindung mit § 71 Absatz 6 AufenthG in Verbindung mit § 12 Absatz 1 Nummer 1 GwG). Die Anerkennung erleichtert zudem die Identitätsfeststellung bei der Einreise nach Deutschland und Verfahren bei inländischen Behörden.

Für weitere Fragen können Interessierte sich per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beim Rhein-Erft-Kreis melden.

Hinweis: Hierzu wird auch auf die ständig aktualisierten Hinweise zur aufenthaltsrechtlichen Situation von ukrainischen Staatsangehörigen auf der Homepage der Stadt Erftstadt verwiesen.

Kostenlose Lebensmittel- und Kleiderausgabestelle in Erftstadt Soziales Möbellager  
 
Hilfebedürftige in Erftstadt haben die Möglichkeit bei den Ausgabestellen der Erftstädter Tafel und den Erftstädter Kleiderkammern kostenlos Lebensmittel und Kleidung zu erhalten.

Ausgabestellen der Erftstädter Tafel:

Ausgabestelle Lechenich: Pfarrzentrum St. Kilian, Franz-Busbach-Straße 9
50374 Erftstadt-Lechenich Öffnungszeiten: mittwochs + Freitag von 10:00 bis 10:45 Uhr

Ausgabestelle Liblar: Carl-Schurz-Straße 112, Eingang im Hof, neben der Kirche St. Alban, 50374 Erftstadt-Liblar, Öffnungszeiten: mittwochs + Freitag von 11:00 bis 12:00 Uhr
 
Ausgabestelle Kierdorf: Dechant-Nöthen-Weg 1 (Schützenheim), 50374 Erftstadt-Kierdorf, Öffnungszeiten: dienstags ab 10:30 Uhr

Ausgabestellen der Erftstädter Kleiderkammern:

Kleiderkammer St. Kilian für Kleidung und Hauswäsche, Franz-Busbachstr. 9
Montags von 15:00 -16:30 Uhr, Außerhalb der Öffnungszeit: 0174 2691641,
Frau Lessenich

Kleiderkammer Pfarrgemeinschaft Erftstadt-Ville in Liblar
Im Tafelhaus, Carl-Schurz-Str. 112
Kleiderausgabe (Ausnahme Ferienzeiten): dienstags von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr,
1.Donnerstag im Monat von 10:00 Uhr -12:00 Uhr, erstmals 5. Mai 2022
Kleiderannahme (Ausnahme Ferienzeiten): montags von 16:00 Uhr – 18:00 Uhr,


Ausgabe Stelle des ASB:

Dinge des täglichen Bedarfs, wie Bekleidung, Lebensmittel, Spielsachen, Hygieneprodukte können im Bonner Ring 57 Erftstadt / Lechenich von ukrainischen Geflüchteten abgeholt werden. Öffnungszeiten: Mo./Mi./Fr. von 17.00-19.00 und Sa. von 09 - 11.00.

Möbellager „Am Giezenbach 22“

Gut erhaltene Möbelspenden werden von Helios beim Spender kostenlos abgeholt und – gegen geringes Entgelt – zum Abnehmer gebracht und aufgestellt.

Möbelspenden können telefonisch unter 02235 9880295 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angemeldet werden.

Abteilung Migration und Integration / Integrationsberatung  

Die Abteilung Migration und Integration im Amt für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Erftstadt ist die Anlauf- und Beratungsstelle für alle asylsuchenden und geflüchteten Menschen in Erftstadt.

Sie unterstützt und berät geflüchtete Menschen in allen Lebenslagen und hilft ihnen, sich in Erftstadt zu orientieren und sich zu integrieren. Sie ist ebenfalls zuständig für den Betrieb von städtischen Gemeinschaftsunterkünften im Stadtgebiet sowie für die Unterbringung der Menschen mit Fluchterfahrung.

Persönliche Vorsprache nur nach telefonischer Vereinbarung unter:

   Frau Gonioukh, Alsou                                       +49 (0) 15112220979

   Hr. Papapostolou, Ilias (Abteilungsleitung)      +49 (0) 170 3380211    

   Fr. Auert, Sandy (Integrationsbeauftragte)       +49 (0) 160 2736776    

   Hr. Bradic, Samir (Sozialarbeiter)               +49 (0) 151 52427893 

   Migrationsbegleiter: in Spätdienst/Notfall    0170 3873562   Mo-So 15:30 – 24:00 Uhr

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Stadt Erftstadt unter: https://www.erftstadt.de/web/rathaus-in-erftstadt/kinder-und-jugendliche/migration-integration

Wenn Sie Beratung benötigen, hinsichtlich Sprachkurse, Arbeitsvermittlung, Schule und Freizeitangebote für Kinder, dann können wir Sie darin unterstützen. Auch bei anderen Fragen sind wir gerne für Sie da.  Frau Gonioukh spricht Russisch und kann ihre Fragen und Anliegen übersetzen.
Hinweis: Gerne kommen wir auch auf Sie zu und besuchen Sie, falls das gewünscht ist bei ihrer Gastfamilie.  Um ihre Fragen und Anliegen zu beantworten vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.
Kindergartenbesuch und Kinderbetreuung

Eltern, die für die Betreuung ihrer Kinder einen Kindergartenplatz in Erftstadt suchen, haben über den Kita-Navigator des Jugendamtes der Stadt Erftstadt die Möglichkeit, sich schnell und einfach zu informieren und direkt online vorzumerken.

Der Kita-Navigator ist unter https://erftstadt.kita-navigator.org/ erreichbar. Sie finden dort auch die häufig formulierten Fragen und Antworten (FAQ) rund um das Thema.

Die Eintragung im Kita-Navigator ist lediglich eine Vormerkung und keine Anmeldung. Das heißt, Sie setzen Ihr Kind mit der Vormerkung auf die Warteliste der ausgewählten Kita. Diese Warteliste ist dann die Basis für die Platzvergabe, die nach bestimmten Kriterien bzw. gesetzlichen Bestimmungen durch die jeweilige Kita-Leitung oder deren Träger erfolgt. Die Vormerkung muss für jedes Kindergartenjahr neu vorgenommen werden.

Eine Alternative zur Kindertagesstätte ist z.B. die Betreuung durch eine qualifizierte Tagesmutter. Diese können auch über das Jugendamt der Stadt Erftstadt vermittelt werden.

Eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

Für persönliche Rückfragen können sich Eltern über die zentrale Telefonnummer der Stadtverwaltung 02235-409-0 an die Mitarbeitenden der Abteilung Kindergartenbetreuung wenden.

Schulbesuch
 
Kinder im Alter von 6 bis 18 Jahren, die bei der Ausländerbehörde gemeldet sind und einen Aufenthaltstitel nach § 24 Aufenthaltsgesetz haben, unterliegen der Schulpflicht. Die Eltern dieser Kinder werden angeschrieben, um zu klären an welcher Schule eine Anmeldung erfolgen soll.

Eltern von Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren
erhalten Post vom Schulverwaltungsamt der Stadt Erftstadt, namentlich von Frau Claudia Weyrich, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Es erfolgt eine Vermittlung in die wohnortnächste Grundschule.

Eltern von Kindern im Alter von 10 bis 18 Jahren
erhalten Post von der Schulaufsichtsbehörde des Kreises. Im Rahmen der Zuweisung erfolgt auch eine Beratung der ankommenden Familien aus der Ukraine zur angemessenen Beschulung der Kinder und Jugendlichen. Fragen zur Schulpflicht, der angemessenen Beschulung und zum Anmeldeverfahren von Kindern und Jugendlichen in den Erftstädter Schulen beantwortet die zuständige Fachberatungsstelle Integration des Schulamtes des Rhein-Erft-Kreises, Herr Lars Kohlhase, Telefon: 02271/83-14027 bzw.  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Frau Simone Pott, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Werden ukrainische Kinder ohne vorherige Zuweisung durch die Schulaufsichtsbehörde in den Erftstädter Schulen vorstellig, soll ein Schulbesuch in Abstimmung zwischen dem für die Zuweisung zuständigen Schulamt, Schulträger (Stadt Erftstadt) und der jeweiligen Schule – auch im Vorgriff auf die erwartete Rechtslage - ermöglicht werden.

Hinweis: Seit 2021 gilt die Impfpflicht gegen Masern als Voraussetzung für den Schulbesuch.

Sprach- und Integrationskurse in Erftstadt  
 
Ukrainische Kriegsvertriebene können Integrations- und weitere Sprachkurse bei der Volkshochschule in Erftstadt besuchen.

Bei Fragen zum Spracherwerb und zum Besuch von Deutsch- und Integrationskursen bei der Volkshochschule Erftstadt, Bahnhofstraße 7, vereinbaren Sie bitte telefonisch unter 02235 /409-276 oder 02235-/409-273 einen Beratungstermin bei Frau Christiane Paar, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die VHS hat einen kostenlosen Willkommenskurs eingerichtet, der am 04.04.2022 beginnt, außerdem können Ukrainer_ innen an Integrationskursen teilnehmen. Die Zulassung dazu veranlasst die VHS mit allen, die sich zur Beratung anmelden.

Erwerbstätigkeit / Meldung als arbeitssuchend / Anerkennung von Schulabschlüssen und Qualifikationen
 
Die Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz erlaubt die Aufnahme einer Beschäftigung. Eine selbständige Tätigkeit ist nicht erlaubt.

Kriegsvertriebene dürfen sich bei der zuständigen Agentur für Arbeit in Brühl Wilhelm-Kamm-Str. 1, 50321 Brühl als arbeitssuchend anmelden und werden dort beraten.

Informationsseite (Internet) der Arbeitsagentur für Geflüchtete aus der Ukraine:
Auf dieser Seite werden einige relevante Informationen aus unterschiedlichen Bereichen wie Aufenthalt, Wohnen und finanzielle Unterstützung (Kindergeld)zur Verfügung gestellt. Wegen der Einzelheiten wird auf die Internetseite: https://www.arbeitsagentur.de/ukraine hingewiesen.

Informationen zu Anerkennung von Abschlüsse erhalten Sie unter:
https://anabin.kmk.org/no_cache/filter/schulabschluesse-mit-hochschulzugang.html#land_gewaehlt

https://www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/index.php

Grundsätzlich ist die Anerkennung der Schulabschlüsse bei den Bezirksregierungen (Köln für Haupt- und Realschulabschluss, Düsseldorf für (Fach-)Abitur) kostenlos.

Beratungs- und Freizeitangebote für Jugendliche in Erftstadt
 
Mütter Kind Treff Frühe Hilfen/KIDZ.
Offener Treff für ukrainische Familien mit Kindern von 0-6 Jahren.

Die Frühen Hilfen der Stadt Erftstadt bieten jeden Dienstag von 10.00-12.00 Uhr in der Bahnhofstr.7, 50374 Liblar (im Gebäude der VHS, im KIDZ (UG) einen offenen Treff für ukrainische Eltern mit Kindern von 0-6 Jahre an.  

Bei Fragen zum Angebot wenden Sie sich bitte an Frau Uta Langener unter 01601675121.

Jugendberatung Mobile der Stadt Erftstadt

Die Jugendberatung Mobile der Stadt Erftstadt bietet für Jugendliche in Erftstadt qualifizierte Beratungs- und Informationsangebote zu jugendrelevanten Themen sowie Freizeitangebote für Jugendliche und Kinder u.v.m. an.

Kontakt: Jugendberatung Mobilé, Herriger Straße 20,50374 Erftstadt, Tel: 02235-952255,
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Homepage: www.jugendberatung-mobile.de

Hinweis: Die ErftstadtApp informiert zuverlässig über junge Angebote in Erftstadt.

Jugendmigrationsdienst (jmd) Rhein-Erft

Der jmd Rhein-Erft ist eine Integrationsfachstelle für junge Menschen von 12-27 Jahren mit Migrationshintergrund und ihren Familien. Der jmd bietet Beratung und Begleitung bei allen integrationsbedingten Fragen und Herausforderungen an. Dies umfasst die sprachliche, schulische, berufliche und soziale Eingliederung.
Der jmd hat seine Geschäftsstelle in der Kölner Straße 1, 50226 Frechen und ist nach telefonischer Vereinbarung unter 02234-99959914 erreichbar

Förderprogramm Durchstarten in Ausbildung und Arbeit / Gemeinsam Klappt’s.

Junge Kriegsvertriebene im Alter von 18 bis 27 Jahren können an allen Maßnahmen der Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung u.a. Nachholen von Schulabschlüssen, Spracherwerb, u.a. teilnehmen.
Herr Pauli ist der zuständige Teilhabemanager für Erftstadt und berät junge Erwachsene Kriegsvertriebene über die Qualifizierungsmöglichkeiten unter: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
und nach telefonischer Terminvereinbarung unter der Mobilnummer: 0172 3465622.

Musikschule Erftstadt. Musikschulangebote für Kriegsvertriebene und andere Geflüchtete.

Deutsche Sprachkenntnisse sind nicht nötig! Die Angeboten sind gebührenfrei. Für jedes Alter (ab 3 Jahren): • elementare Musikangebote ohne Vorkenntnisse • interkulturelles Ensemblemusizieren mit Instrumenten - bei fehlenden Instrumenten bitte Rücksprache halten • bei Bedarf weitere Angebote. Wann: dienstags: elementares Musizieren (14:00- 15:00, ab 3 Jahren) / mittwochs: elementares Musizieren (17:15- 18:15, ab 3 Jahren) / mittwochs: interkulturelles Musizieren (17:15-18:00; ab 7 Jahren) / donnerstags: interkulturelles Musizieren (15:45-16:45) weitere Angebote nach Absprache. Kontakt: Sekretariat der Musikschule Erftstadt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 02235-409680 (Deutsch) Kursleitung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Deutsch, Russisch)

Sprachmittler_ innen und Sprachmittler
 
Wenn Bürger: innen in verschiedenen Situationen notwendigerweise einen ukrainisch oder russisch sprechenden Sprachmittler benötigen, können Sie sich auch an das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Erft-Kreises wenden. Auf Anfrage kann u. U. dann ein Dolmetscher vermittelt werden.

Wie werde ich Sprachmittlerin oder Sprachmittler?

Sie sprechen ukrainisch oder russisch? Dann können Sie sich ebenfalls beim KI des REK melden und werden in den Sprachmittlerpool aufgenommen und können innerhalb des Rhein-Erft-Kreises vermittelt werden. Die Modalitäten und Voraussetzungen klären Sie bitte mit Herr Al-Daroukh. Kontakt: Sprachmittlerpool Herr Al-Daroukh Tel: 02271/ 8310236
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT)
 
Die Leistungen für Bildung und Teilhabe sind geregelt im § 6b Bundeskindergeldgesetz (BKGG).
Die verschiedenen Leistungen für Bildung und Teilhabe (BuT), auch Bildungspaket genannt, unterstützen Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien, die wenig Geld haben. Mit diesen Leistungen können Kinder Angebote in Schule und Freizeit nutzen, wenn Sie sich die Kosten dafür ansonsten nicht leisten könnten. Leistungen für Bildung und Teilhabe können über den zuständigen Leistungsträger beantragt werden.

Zu den Leistungen aus Bildung und Teilhabe zählen:
-    eintägige Schul- und Kitaausflüge (tatsächliche Kosten),
-    mehrtägige Klassen- und Kitafahrten (tatsächliche Kosten),
-    der persönliche Schulbedarf (insgesamt 156 Euro je Schuljahr),
-    die Beförderung von Schülerinnen und Schülern zur Schule (tatsächliche Kosten- auch dann, wenn die dafür vorgesehenen Schülerfahrkarten des öffentlichen Nahverkehrs zu allgemeinen Fahrten außerhalb des Schulverkehrs berechtigen),
-    Lernförderung (tatsächliche Kosten - Nachhilfe, wenn die Versetzung unmittelbar gefährdet ist. Hierzu ist die Empfehlung der Schule erforderlich.
-    die Teilnahme an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in Schule oder Kindertageseinrichtungen (tatsächliche Kosten),
-    die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft (wie im Sportverein oder in der Musikschule in Höhe von 15 Euro monatlich).
Das Schulbedarfspaket hat sich zum 1. Januar 2022 von 154,50 Euro pro Kind pro Schuljahr auf 156 Euro erhöht.

Verschiedene Informationen
 -    Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehres ÖPNV und der Bahn ist für Kriegsvertriebene aus der Ukraine, bis auf Weiteres und unter Vorlage des Heimatpasses, kostenlos. Die deutsche Bahn hat Informationen (auch auf Ukrainisch) unter www.bahn.de/info/help/ukraine/ zusammengestellt.

-    Kontaktdaten der Mitarbeiter:innen der Senioren-, Pflege- und Behinderten-beratung der Stadt Erftstadt:

Frau Feils-Wolff, Tel.: 02235-409-113, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Frau Luxem, Tel.: 02235-409-120, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Frau Wolf, Tel.: 02235-409-119, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Senior:innen, Pflegebedürftige und Menschen mit einer Behinderung aus der Ukraine haben die Möglichkeit Kontakt zu der Senioren-, Pflege- und Behindertenberatung der Stadt Erftstadt aufzunehmen um eine umfassende Beratung und Unterstützung zu erhalten.

-    Der Sozialpsychiatrische Dienst des Rhein-Erft-Kreises berät Erwachsene und deren Angehörige mit seelischen Erkrankungen, Suchtproblemen, altersbedingten seelischen Erkrankungen oder psychosozialen Problemlagen. Der Sozialpsychiatrische Dienst des Rhein-Erft-Kreises ist unter 0 22 71/83-0 erreichbar.

-    Der Kölner Anwaltsverein bietet ukrainischen Kriegsvertriebenen eine kostenlose anwaltliche Beratung an. Insbesondere für Asyl- und Sozialrechtsfragen können Sondersprechstunden im Amtsgericht Köln an der Luxemburger Straße genutzt werden und zwar ab sofort jeden Dienstag und Donnerstag von 12:00 bis 14:00 Uhr ohne vorherige Terminabsprache

-    Das Bundesministerium des Innern und für  Heimat  (BMI), #Unterkunft-Ukraine und die gemeinnützige Organisation Airbnb.org haben eine Kooperation   zur   Unterbringung   von   Ankommenden   aus   der   Ukraine vereinbart.

In Kooperation mit Hilfsorganisationen sollen Ankommende jetzt überall im Bundesgebiet     mit     aufnahmebereiten     Familien     verbunden     werden. Menschen, die Geflüchteten eine Unterbringung anbieten möchten, können sich über www.unterkunft-ukraine.de
oder Airbnb.org anmelden.

Durch eine Authentifizierung der Anbietenden bei der  Registrierung  und  einem von  Hilfsorganisationen  begleiteten  Prozess  wird  dabei  Sicherheit für  alle Beteiligten erreicht. (Quelle: Pressemitteilung des BMI vom 10.03.2022)

-    Haustiere können, aus hygienischen und Sicherheitsgründen nicht in städtischen Gemeinschaftsunterkünfte untergebracht werden. In Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Vierbeiner Erftstadt e.V. können ggf.  Pflegestellen für die Tiere vermittelt werden.

Die für die ukrainischen Kriegsvertriebenen zuständigen Behörden sind gefordert, eingereiste Haustiere bei den zuständigen kommunalen Veterinärbehörden zu melden, damit diese eine amtliche Überwachung der Tiere gewährleisten können. Die zuständigen Veterinärämter entscheiden dann auch über eine mögliche tierseuchenrechtliche Eignung der vorhandenen Räumlichkeiten für eine Isolierung der Tiere. Es ist zu berücksichtigen, dass die geschilderten Ausnahmeregelungen ausschließlich für die nicht-gewerbliche Einfuhr von Heimtieren gelten, die die Flüchtenden begleiten. Die zuständigen Behörden vor Ort können in Ausnahmefällen von einer Gebührenerhebung absehen.




-    Weitere Informations- und Hilfeportale

-    Die Welcome App Germany

Die Welcome App Germany bietet allen Interessierten Informationen rund um das Leben in Deutschland. Das macht sie zu einer praktischen Orientierungshilfe. Es werden Prozesse von Migration und Integration erklärt und mit Ansprechpartnern versehen. Außerdem finden sich nützliche Tipps zum Alltag in Ihrer neuen Umgebung. https://deutschland.welcome-app-germany.de/de/

-    Der DRK Suchdienst sucht nach Menschen, die infolge aktueller bewaffneter Konflikte und Katastrophen weltweit von Angehörigen getrennt worden sind.
Die Unterlagen stehen auf der Internetseite des DRK Suchdienstes in mehreren Sprachen zur Verfügung. https://www.drk-suchdienst.de/

-    Ausführliche und aktuelle Informationen zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland können auf der Internetseite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unter https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/staatsministerin/krieg-in-der-ukraine sowie auf der Internetseite der Bezirksregierung Arnsberg unter  https://www.bra.nrw.de/integration-migration/ukraine-krieg abgerufen werden.

-    Hilfe-Portal „Germany4Ukraine“ der Bundesregierung für in Deutschland ankommende Geflüchtete aus der Ukraine
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) des Landes Nordrhein-Westfalen informiert darüber, dass das Hilfe-Portal „Germany4Ukraine“ online ist. Es ist unter www.germany4ukraine.de erreichbar. Als offizielles, staatliches und themenübergreifendes Angebot werden hier Informationen zu Unterkunft, Basisthemen sowie medizinischer Versorgung in Deutschland gebündelt. Die Informationen und Leistungen sind mehrsprachig auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

-    Wir möchten Sie auf den Flyer, des Bundesweiten Koordinierungskreises gegen Menschenhandel (KOK) e.V. aufmerksam machen. Das Informationsmaterial mit Hinweisen zu Gefahren des Menschenhandels und Unterstützungsmöglichkeiten für Flüchtende aus der Ukraine ist auf der Website des KOK (mehrsprachig) verfügbar: https://www.kok-gegen-menschenhandel.de/kok-informiert/news/detail/schutz-vor-menschenhandel-und-ausbeutung-auf-der-flucht-1.
 
-    Der Krieg in der Ukraine - In leichter Sprache erklärt:
https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/krieg-in-der-ukraine-leichte-sprache

-    Informationen für Kinder und Eltern: Wie erkläre ich den Krieg meinem Kind?
Die Sendung mit der Maus
Logo, Nachrichten für Kinder
Flimmo Elternratgeber
Weitere Beratung und Informationen für Familien aus der Ukraine (mehrsprachig)

-    WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND
Informationen für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine
Musikschulangebot für Kriegsvertriebene
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